Forschungsfelder der Lehrenden des Departments

Mag. Reinhard Blum

Lernforschung im Klavierpraktikum

In Kooperation mit Univ.-Prof. Dr. Christian Kraler (Universität Innsbruck) wird die Implementierung zyklisch-selbstähnlicher Lernmodelle in der LehrerInnenbildung am Beispiel des Klavierpraktikum-Unterrichts im Musik-Lehramtsstudium empirisch untersucht. Basis hierfür bilden die bildungswissenschaftlichen bzw. klavierdidaktischen Lernmodelle von Kraler (2012), Kraler/Blum (2018) und Blum (2019), klavierdidaktisch konkretisiert in Blum (2019, 2021).

Projekt „voice & piano“ – Künstlerisch-musikpädagogische Persönlichkeitsentwicklung und Schulpraktisches Klavierspiel (Shortlist Ars Docendi Staatspreis 2019)

Univ. Prof. Dr. Heike Henning

Zentrum für chorpädagogische Forschung (ZECHOF)

An der Universität Mozarteum Salzburg, Department für Musikpädagogik Innsbruck, wurde ein Zentrum für chorpädagogische Forschung und Praxis eingerichtet. Univ. Prof. Dr. Heike Henning ist Gründerin und Leiterin dieses Zentrums sowie der dortigen chorpädagogischen Forschungen. Beforscht werden sämtliche Fragen rund um Chorsingen, Chorleiten und die Chorpraxis im Allgemeinen.
Anschrift: Zentrum für chorpädagogische Forschung, Haus der Musik / Universität Mozarteum, zH Fr. Univ. Prof. Dr. Heike Henning, 4. Stock, Zimmer 04.03, Universitätsstr. 1, 6020 Innsbruck

Studie zum Inneren Metronom – Forschung

Warum kann ich mein Lieblingslied in etwa immer gleich schnell pfeifen? Die Fähigkeit, das absolute Tempo eines Musikstückes wiederzugeben, ist viel weiter verbreitet als das absolute Gehör. Für Musiker*innen ist eine stabile Tempovorstellung eine essenzielle Fähigkeit für einen erfolgreichen musikalischen Vortrag. In einer Studie des Departments für Musikpädagogik Innsbruck soll nun die Stabilität und Genauigkeit des Tempogedächtnisses näher untersucht werden.

https://www.heike-henning.com/

Univ.Prof. Dr. Armin Langer

Forschungsschwerpunkte:
Informelles Lernen, Musikbezogene Informationsverarbeitungsprozesse (Bewertungstheorien),  Unterrichtsforschung, historische Musikpädagogik

„Offenes Forum für Promovenden der Musikpädagogik“ (OFPMP)

Das Offene Forum für Promovenden der Musikpädagogik gibt potentiellen PhD Student:innen Gelegenheit ihre Promotionsvorhaben zu artikulieren.

Die horizontale Gesprächsebene der kollegialen Treffen soll die Beteiligten unterstützen die thematischen Dimensionierungen ihrer eigenen Problemstellungen zu konturieren. Daher wird bei der Durchführung der Kolloquien auf intensive Kommunikation und grundsätzliche Offenheit zwischen allen Beteiligten Wert gelegt. Unter Offenheit verstehen wir eine grundsätzliche Kommunikationsbereitschaft gegenüber unterschiedlichen musikpädagogischen Diskursen, Forschungsparadigmen, Methoden und Kenntnissen des jeweiligen Forschungsstandes.

Kontakt:
Für Österreich: Univ.-Prof. Dr. Armin Langer, E-Mail: armin.langer@moz.ac.at
Für Deutschland: Prof. Dr. Bernhard Weber, E-Mail: bernhard.weber@tu-bs.de

Betreute Dissertationen:

Abgeschlossene Dissertationen
Enser, Gabriele (2008): Farben und Bilder in der Musikpädagogik
Moosbrugger, Susanne (2014): Motivierung von Kindern und Jugendlichen in der Musiktheaterpädagogik: eine Studie zur musiktheaterpädagogischen Arbeit österreichischer Theaterhäuser unter besonderer Berücksichtigung motivationaler Konzeptionen
Salmutter, Eva (2017): Studien zur Intervallwahrnehmung : Grundton- bzw. Schwerpunktempfindung und das Phänomen des Zurechthörens
Hauser, Romana (2019): Lehrplanlyrik – die historische Entwicklung zum Pflichtgegenstand „Musikerziehung“ in der österreichischen Volksschule

Gekürt mit dem Award of Excellence 2020

Laufende Dissertationen:
Blatzer, Christoph: Unsichtbare Körperfunktionen sichtbar gemacht – Motorische und Kognitive Übemodi auf dem Prüfstand (Arbeitstitel)
Reiber, Mira: Lampenfieber und Bühnenangst im Kontext der solistischen Instrumentalperformance und deren Einbezug in den Instrumentalunterricht (Arbeitstitel)
Tiefenbrunner, Nicole: Unterrichtsprinzipien im Spiegelbild von Lehrplänen (Arbeitstitel)

Univ.Ass. Mag. Christine Peham (geb. Preyer)

Forschungsschwerpunkte zur Musiklehrperson, ausgehend von der Studien-und Berufswahl bis zu Professionalisierungsstrategien im Berufsverlauf. Mittels qualitativer sowie quantitativer Methodik empirischer Sozialforschung stellt sie sich musikpädagogische Forschungsfragestellungen aus inter-und transdisziplinären Perspektiven (u.a. Arbeits- und Organisationspsychologie, Soziologie, Genderforschung). Fachdidaktisch fokussiert sie musikdidaktische Unterrichtstheorien an der Schnittestelle zwischen Musikpädagogik und Musikvermittlung.
Weitere Informationen auf Academia und Researchgate

Univ.Ass. Mag. Dr. Johannes Steiner

Forschungsschwerpunkte:
Musikdidaktische Forschung in Theorie und Praxis
Digitales und analoges Klassenmusizieren
Klangkunst
Ästhetische Klangforschung

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